Jahresabschluss 2015

Veröffentlicht am 08.01.2015
Auch beim Ferienprogramm der Marktgemeinde Altmannstein waren die Helfer vor Ort und das Rote Kreuz mit dabei und zeigten den Kindern, wie man in Notfällen am besten reagiert. Arch - foto: bid

Ehrenamtliche leisten 12 491 Stunden




Altmannstein (bid) Die Helfer vor Ort (HvO) der Großgemeinde Altmannstein haben im vergangenen Jahr die Rekordzahl von 12 491 Bereitschafts- und Einsatzstunden geleistet. 302 Einsätze verschiedener Art wurden dabei gefahren. Seit der Gründung im April 2012 sind es damit 852 Einsätze.


Bei einer kleinen Feier haben die Helfer vor Ort jetzt auf das zu Ende gegangene Jahr zurückgeblickt. Sie konnten dabei mit Stolz ihre Zahlen vermelden. Alles Stunden zum Wohle der Bevölkerung, die ohne den Idealismus vieler Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen wären. Darauf verwiesen Georg Ostermeier aus Steinsdorf, Leiter der Bereitschaft Altmannstein-Mindelstetten-Pförring des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und zugleich der HvO Altmannstein sowie Manuel Häckl (Vertreter von Ostermeier in beiden Organisationen) bei der Veranstaltung.
Für die HvO gab der engagierte stellvertretende Leiter Häckl den Jahresbericht. Die HvO Altmannstein gründeten sich im April 2012 auf Gemeinschaftsinitiative der BRK-Bereitschaft, der Stützpunktfeuerwehr Altmannstein sowie der Wasserwacht Altmannstein. Die Helferinnen und Helfer kommen aus dem gesamten Gemeindegebiet. Die Ersthelfer vor Ort Altmannstein sind ehrenamtliche Mitglieder beim BRK im Kreisverband Eichstätt. Sie überbrücken bei ihren Einsätzen in der Zeit vom Notfallereignis bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes beziehungsweise vom Notarzt das sogenannte „therapiefreie Intervall“. So konnten sie seit der Einführung schon vielen Bürgern helfen. Denn vor allem diese Minuten können lebenswichtig und oftmals auch lebensrettend sein.
„Insgesamt wurden 2015 im Bereich HvO 12 491 Stunden von 30 Helfern geleistet“, sagte Häckl zur Gesamtübersicht. 23-mal trafen sich die Helfer zu Sitzungen, vor allem im Schulungsraum der Stützpunktfeuerwehr in Altmannstein. Mit diversen Referenten – diese meist aus den eigenen Reihen – wurde die Ausbildung zu verschiedenen Themen forciert und vertieft. Wie Häckl weiter erläuterte, wurden, um die Kernzeiten einhalten zu können, in diesen Zeiträumen 11 944 Stunden von 25 Helfern geleistet.
„Wir überbrückten im Durchschnitt acht Minuten, bis ein Rettungswagen oder Notarzt vor Ort war“, so Häckl. „Unsere durchschnittliche Fahrzeit vom Alarm bis zum Einsatzort betrug sechs Minuten.“ Statistisch gesehen wurden die HvO am Samstag zwischen 18 und 19 Uhr am häufigsten alarmiert.
Manuel Häckl verwies darauf, dass 151-mal mit dem Rettungswagen aus Riedenburg und 56-mal mit dem aus Kösching zusammengearbeitet wurde. Bei den restlichen Einsätzen kamen die Rettungswagen unter anderem aus den Stützpunkten Neustadt, Beilngries, Ingolstadt und Kipfenberg sowie aus Kelheim. Dabei war bei den 302 Einsätzen 171-mal ein Notarzt notwendig. Der Notarztwagen der Wache Kösching war 88-mal dabei. Es wurde auch 43-mal der Notarzt mit dem Hubschrauber Christoph 32 zu den Einsätzen befördert. Zu den restlichen Notarzteinsätzen kamen die Ärzte aus Neustadt, Beilngries, Kelheim und Ingolstadt.
Neben den Bereitschaftsstunden sowie den Fortbildungen und Schulungen gab es weitere Veranstaltungen. So nahmen die Helfer vor Ort zum Beispiel am Ferienprogramm der Marktgemeinde Altmannstein teil, und es wurde zusammen mit der BRK-Bereitschaft und der Feuerwehr Neuenhinzenhausen/Sollern ein gemeinsamer Blaulichttag aufgezogen.


Von Ingrid Binder

Quelle:
Altmannstein: Die Helfer vor Ort sind im vergangenen Jahr 302 Einsätze gefahren - Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/lokales/riedenburg/Altmannstein-Ehrenamtliche-leisten-12-491-Stunden;art602,3167572#plx924446003

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