06.01.2017 Jahresabschluss 2016

Veröffentlicht am 28.02.2017
Ausgezeichnete Aktive des BRK Altmannstein, Mindelstetten und Pförring zusammen mit Bereitschaftsleiter Georg Ostermeier (r.). - Foto: Johann Schmied

16 300 Stunden im Ehrenamt

Altmannstein/Tettenwang (DK) Das Rote Kreuz Altmannstein, Mindelstetten und Pförring zieht eine positive Jahresbilanz. Insgesamt leisteten die freiwilligen Helfer 16 300 ehrenamtliche Stunden für ihre Mitmenschen.


Gut 70 Teilnehmer begrüßte Bereitschaftsleiter Georg Ostermeier zur Jahresabschlussfeier des BRK Altmannstein, Mindelstetten und Pförring in Tettenwang. Landrat Anton Knapp als Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Eichstätt war zusammen mit dem scheidenden Kreisgeschäftsführer Stefan Janczik und seinem Nachfolger Michael Gorum ebenso nach Tettenwang gekommen wie der Kreisbereitschaftsleiter Markus Bogenberger und der Dritte Bürgermeister der Marktgemeinde Altmannstein, Josef Wagner (CSU).

Alle Ehrengäste würdigten in ihren Grußworten die vorgestellte Leistungsbilanz der Sanitätsbereitschaft und des Helfer-vor-Ort-Dienstes im zurückliegenden Jahr. Denn was die Rotkreuzler übers Jahr geleistet haben, wie es Markus Häckl für den HvO-Dienst und Bereitschaftsleiter Georg Ostermeier in ihren Jahresberichten eindrucksvoll darstellten, zeugt nicht nur von hoher Motivation, sondern verdient auch höchste Anerkennung.

"Zweimal sieben Minuten, die entscheiden", so könnte man den HvO-Bericht von Markus Häckl überschreiben. "Im Schnitt sind wir in sieben Minuten nach der Alarmierung vor Ort und überbrücken dabei weitere sieben Minuten, bis ein Rettungswagen oder Notarzt kommt", so Häckl.

Breit gefächert sind die Einsatzgründe: Sturz, Herzinfarkt und Herzbeschwerden, Atembeschwerden, Kollaps, Verkehrsunfälle, Bewusstlosigkeit, aber auch Kindernotfälle kommen dabei am häufigsten vor. 29 Helfer haben im vergangenen Jahr 296 Einsätze gefahren und 11.500 Bereitschaftsstunden geleistet, wobei auf Florian Lutz aus Tettenwang (2725 Stunden), Stefan Dürer aus Altmannstein (2244 Stunden) und Georg Ostermeier (819 Stunden) fast 50 Prozent der insgesamt geleisteten Bereitschaftsstunden fielen. Ein hoher Leistungsstand erfordert immer wieder Ausbildung und Weiterbildung, dazu dienten wie Häckl berichtete, 18 HvO-Sitzungen im Schulungsraum der Altmannsteiner Feuerwehr.

Ob Hallenfußballturniere, Faschingsumzüge, diverse Feste, Feierlichkeiten und Partys, Bürgerfeste und Märkte im Zuständigkeitsgebiet, immer ist die Sanitätsbereitschaft mit dabei und gefordert. So kamen, wie Ostermeier zu berichten wusste, 37 Sanitätsdienste zusammen, bei denen 194 Helfer und Helferinnen 1733 ehrenamtliche Stunden geleistet haben und dabei 178 Personen betreuten. Insgesamt, so Ostermeier weiter, sei es ein arbeitsintensives Jahr gewesen, wobei das Jahrhundertsudfestival in Steinsdorf mit 25 Helfern und 410 Einsatzstunden die größte Herausforderung darstellte.

Ein weiterer Schwerpunkt der Jahresbilanz ist die Organisation und Ausführung des Blutspendedienstes. So kamen zu den vier Terminen in Altmannstein insgesamt 815 Spendenwillige, von denen 763 zur Blutspende zugelassen wurden. 38 Spender waren zum ersten Mal dabei. Die Schallmauer von 1000 Spendern im Jahr hatte der Norovirus verhindert, dem ein geplanter fünfter Termin zum Opfer fiel (wir berichteten).

Für Aus- und Weiterbildung standen im vergangenen Jahr ebenfalls rund 1000 Helferstunden zu Buche. Sie teilen sich auf zwei fast gleiche Hälften auf, zum einen auf Erste-Hilfe-Kurse und zum andern auf die Weiterbildung des eigenen Personals.

Nimmt man, so Ostermeier abschließend, noch den Zeitaufwand für Organisation, Logistik sowie Reparatur und Wartung der Gerätschaften hinzu, summieren sich die ehrenamtlich geleisteten Stunden auf rund 4800 und zusammen mit dem HvO-Dienst kommt die stolze Zahl von 16.300 ehrenamtlichen Stunden im zurückliegenden Jahr zusammen.

Zum Ende seines Vortrags dankte Ostermeier seiner Mannschaft für die Unterstützung, den Zusammenhalt und die Kameradschaft. "Nur ein starkes Team kann so ein Programm stemmen."

Ostermeier verteilte zum Abschluss zusammen mit Manuel Häckl kleine Präsente an die zehn Helfer vor Ort, die die meisten Stunden erbracht hatten. Dazu gab es je einen Schambachtaler für Personen, die in besonderer Weise zum Gelingen beigetragen haben.


Von Johann Schmied

 

Quelle:
Altmannstein: Rotes Kreuz und Helfer vor Ort blicken auf ein arbeitsintensives Jahr zurück - Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/lokales/riedenburg/Altmannstein-16-300-Stunden-im-Ehrenamt;art602,3311790#plx547500180

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