Die Zahl der Menschen, die im vergangenen Jahr ein oder mehrmals eine Vollblut-Spende geleistet haben beträgt 248.768. Dies offenbart das große Problem der Blutspende: Es besteht eine enorme Abhängigkeit von einem kleinen Personenkreis, der mit seinem Engagement dafür Sorge tragen muss, dass jeder Mensch in Bayern an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr Zugriff auf ausreichend Blutpräparate hat. 

Um es nochmals zu verdeutlichen: 248.768 Menschen gewährleisten die sichere Blutversorgung von ca.13,4 Millionen Bürgerinnen und Bürgern im Freistaat.

Beim so dringend benötigten Nachwuchs sind die Zahlen aktuell rückläufig. Leisteten im Jahr 2023 noch 49.874 Menschen zum ersten Mal eine Blutspende, waren es 2024 nur noch 45.113, die eine Blutspende-Karriere starteten. 

BSD-Geschäftsführer Georg Götz: „Trotz einer, auch im vergangenen Jahr gesicherten Versorgungslage, bewegt sich die Blutspendebereitschaft permanent auf dünnem Eis. Nur mit größtem logistischen sowie kommunikativen Aufwand gelingt es uns das gesamte Jahr, ausreichend Blutpräparate zur Verfügung zu stellen. Äußere Einflüsse wie Ferienzeiten, Grippewellen oder Witterungsbedingungen wirken sich sehr schnell spürbar auf die Anzahl der Spenden aus. Es braucht dringend ein breiteres Fundament an Blutspenderinnen und Blutspendern, um Ausfälle besser kompensieren zu können.“ 

Der BSD optimiert laufend seine Prozesse mitsamt digitaler Infrastruktur, um eine Blutspende so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Termine sind über die Blutspende-App abrufbar und können leicht reserviert werden. Der neue digitale Fragebogen bei den Blutspendeterminen spart zusätzlich Zeit. Mehrfachspendende müssen nur noch einen Teil der Fragen ausfüllen. 

Auf geht’s zur Blutspende: Alle geplanten Blutspendetermine für März 2025 sind beigefügt. Eine entsprechende Reservierung im Vorfeld ist erforderlich. 

Alle aktuellen Termine des laufenden Monats, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 (Mo-Do 8.00 bis 17.00 Uhr, Fr 8.00 bis 16.00 Uhr) oder unter www.blutspendedienst.com tagesaktuell abrufbar. Facebook & Instagram: @blutspendebayern. Die aktuelle Podcast-Folge gibt es hier.

Hintergrundinformationen über die Blutspende

Wer Blut spenden kann:
Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag. Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis.

Darum ist Blutspenden beim BRK so wichtig: 
Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt. 

Der Blutspendedienst des BRK (BSD):
Der BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen. Mit seinen über 700 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie zusätzlich mehr als 200 freiberuflich tätigen Spendeärztinnen und Spendeärzten und fast 8.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus 72 Kreisverbänden des BRK organisiert der BSD jährlich ungefähr 4.000 mobile und 1.100 stationäre Blutspendetermine.

Spenderservice:
Alle Blutspendetermine und weiterführende Informationen für Spender und an der Blutspende Interessierte, beispielsweise zum kostenlosen Gesundheitscheck, sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 (Mo-Do 8.00 bis 17.00 Uhr, Fr 8.00 bis 16.00 Uhr) oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar. Wir empfehlen unsere Blutspende-App für iOS und Android (www.spenderservice.net): Individuelle Spendeinfos, Terminerinnerungen und Blutspende-Forum.

Medienkontakt:
Für Rückfragen zu allen Pressemitteilungen sowie für weitere Informationen und Materialanfragen kontaktieren Sie unsere Pressestelle: 

   Patric Nohe
   p.nohe@blutspendedienst.com
   Tel.: +49 89 5399-4014

Oder besuchen Sie die Presseseite auf unserer Website

Mit freundlichen Grüßen

Patric Nohe
Presse & Unternehmenskommunikation
Blutspendedienst des BRK 

· Pressemitteilung

15 Ehrenamtliche in der Rund um die Uhr Bereitschaft für den Hausnotruf in Beilngries und Kinding - alle medizinisch ausgebildet

Hausnotruf des BRK in Beilngries und Kinding
15 Ehrenamtliche in der Rufbereitschaft

40 Jahre Hausnotruf beim BRK Eichstätt

Ein kleiner Knopf, der große Sicherheit bietet.

Der Hausnotruf des BRK feiert 40-jähriges Jubiläum. Der BRK Kreisverband Eichstätt feiert mit. Damit können wir seit 40 Jahren älteren und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im Landkreis Sicherheit zu Hause bieten. Was davor undenkbar war, ist mittlerweile selbstverständlich. „Dank fortschreitender Technik können Menschen am längsten dort wohnen, wo sie sich am wohlsten fühlen – nämlich zu Hause“, so Michael Gorum, Kreisgeschäftsführer. 

Nicht nur die Technik ist es die zählt, sondern auch das Netzwerk der Helfenden, das dahintersteht. Dank unseren engagierten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bieten wir den wahrscheinlich größten Hintergrunddienst im Bereich Hausnotruf an. 

Mit Hilfe eines Alarmknopfs, der am Handgelenk oder als Kette getragen wird, kann beispielsweise nach einem Sturz mit einem Knopfdruck kompetente Hilfe verständigt werden – rund um die Uhr, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr. 

In den letzten 5 Jahren haben sich die Anschlusszahlen im Landkreis verdoppelt. Diese sprechen für die gute Arbeit, die durch unser haupt- und Ehrenamt geleistet wird.
Im letzten Jahr wurden wir 512 mal über den Hausnotruf alarmiert und konnten somit den in notgeratenen helfen. Oftmals wurde auch der Rettungsdienst nachalarmiert. 

Dank des zuverlässigen Hausnotruf, war es uns mehrmals möglich, schlimmeres zu verhindern. 
 
Zum Jubiläum spendiert das BRK die ersten 4 Wochen, wenn man im Aktionszeitraum 07.02.-20.03.2022 einen Hausnotruf-Vertrag abschließt. Weitere Informationen unter www.hausnotruf.bayern. Gerne können Sie sich auch telefonisch unter der Telefonnummer 08421 9757-26 informieren. 

Vor gut einem Jahr nahm die Bereitschaft Beilngries dank vieler Spenden ihr neues Fahrzeug entgegen. 
Damit startete dann auch die 15-köpfige Unterstützungsgruppe für den Hausnotruf. 

Der Hausnotruf ermöglicht vor allem älteren Menschen und Mitbürgern mit Handicap, länger selbständig in ihren eigenen vier Wänden leben zu können. So bleibt vielen ein frühzeitiger Umzug in ein Heim erspart.

Die ehrenamtlichen Mitglieder der BRK Bereitschaft Beilngries unterstützen dabei den Kreisverband Eichstätt bei diesem Konzept in der Großgemeinde Beilngries und Kinding.

Meist handelt es sich bei Notrufen um eine sogenannte „Hebehilfe“. Das bedeutet, dass ein alleiniges Aufstehen, z.B. nach einem leichten Sturz, nicht aus eigener Kraft möglich ist. In so einem Fall wird, anstatt der Rettungsdienst, die Unterstützungsgruppe des Hausnotrufs alarmiert. Die Ehrenamtlichen fahren dann zu dieser Person und helfen beim Aufstehen. 
„Wir bleiben kurz und vergewissern uns, dass es der hilfsbedürftigen Person so gut geht, dass sie den Alltag allein fortsetzen kann. Im Falle einer Verletzung wird der Rettungsdienst zusätzlich alarmiert,“ beschreiben die Verantwortlichen einen solchen Einsatz.

Mit dem Hausnotruf wird so eine schnelle Hilfeleistung vor Ort gewährleistet. Zudem entlastet dies, gerade bei einer einfachen Hebehilfe, den Rettungsdienst. Für die Angehörigen bedeutet das, dass eine schnelle Hilfe und Erstversorgung für ihre Liebsten immer gewährleistet ist. Dazu tragen die Nutzer des Hausnotrufs ein Armband, über das sie Hilfe holen können. Über eine Sprechanlage in der Wohnung kann dann frei kommuniziert und die entsprechende Hilfe alarmiert werden.